Wie es mit Eltern und Kindern in der Gesellschaft weitergeht, ist ein Überlebensthema. Der „Stiftung Gottesbeziehung in Familien“ ist es gelungen, Frau Renate Schmidt als hochkompetente Gesprächspartnerin für einen Vortrag mit anschließender Diskussion in Tübingen zu gewinnen. Gerade in der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion um Kinderbetreuung und Kindertagesstätten ist ihr Vortrag auch im Blick auf werteorientierte Familienerziehung von großer Relevanz. Der Vortrag von Renate Schmidt kann bei uns bestellt werden.

Zur Person von Renate Schmidt, Bundesfamilienministerin a.D.

Frau Renate Schmidt war von 2002 bis 2005 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von 1990 bis 1994 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Sie ist Mitglied der SPD seit 1972, war von 1991 bis 2000 Landesvorsitzende der Bayern-SPD, 1997 bis 2003 stellvertretende Vorsitzende der Bundes-SPD. Mitglied des Bayerischen Landtags 1994 bis 2000. Mitglied des Bundestages 1980 bis 1994 und seit 2005; 1987 bis 1990 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises "Gleichstellung von Mann und Frau" der SPD-Fraktion.

Zur Stiftung Gottesbeziehung in Familien

Die Stiftung Gottesbeziehung in Familien ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und fördert finanziell Bildungsprojekte zur religionspädagogischen Unterstützung von Eltern und Kindern in Familien. Der Vorstand der Stiftung ist ökumenisch strukturiert. Die Religionspädagogen der beiden Tübinger Theologischen Fakultäten, Albert Biesinger und Friedrich Schweitzer leiten die Stiftung gemeinsam mit der österreichischen Professorin für Religionspädagogik Helga Kohler-Spiegel. Die Ökonomisierung und der Trend zur Säkularisierung hat die religiöse Familienkommunikation verdrängt.
Kinder stellen philosophische und religiöse Fragen. Sie haben ein Recht auf Religion. Die Stiftung fördert deshalb Projekte, in denen Eltern und Kinder in gemeinsamer religiöser Praxis, ihr Zusammenleben gestalten. Kinder sollen mit ihren Lebensfragen zu Wort kommen. Familien in ihrer ethischen und religiösen Bildung zu unterstützen, ihre religiöse Kommunikation zu fördern, sind Anliegen der Stiftung. Bei der Auswahl der Projekte wird auf ihre Zukunftsfähigkeit geachtet.