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Religiöse Erziehung und Bildung braucht Rückendeckung. Deshalb unterstützen wir pädagogische Einrichtungen und innovative Projekte, die sich einer Stärkung der religiösen Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen verschreiben, finanziell und inhaltlich.

Aktuellstes Projekt sind fünf Videoclips, die Kindergärten und Kindertagesstätten bei Elternabenden etc. einsetzen können, um lebensnah und anschaulich religiöse Fragen aufzugreifen.

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Wir produzieren derzeit in Kooperation mit der evangelischen Landeskirche Württemberg und der Diözese Rottenburg Stuttgart  als multimediales Projekt filmclips
für die Elternbegleitung in KITA s:
Kleine Menschen große Fragen.
Es wird immer dringlicher, Eltern im Blick auf die Themen:
• Umgang mit Tod und Sterben – Karfreitag und Ostern
• Gibt es (mehr als einen)Gott?
• Wie sieht Gott aus?
• Es gibt keinen Gott außer Allah?
• Lieber Gott hörst du mich?

gerade auch für die interreligiösen Herausforderungen medial zu unterstützen.

Durch die Arbeit der Kindersprechstunde und der Elternschule in Freiburg-Rieselsfeld soll die Kommunikation zwischen Kindern und Eltern gestärkt werden.Dieses Anliegen liegt auch uns am Herzen und wird von der Stiftung Gottesbeziehung mit 5000 Euro unterstützt.

Situation im Stadtteil

Der Stadtteil Rieselfeld wurde 1993 für die Bebauung erschlossen. Im August 1996 bezogen die ersten Bewohner/innen ihre Wohnungen. Im Jahr 2005 soll der neue Stadtteil etwa 10.000 Menschen Wohn- und Arbeitsraum bieten. Am 01.01 .2003 waren im Rieselfeld insgesamt 4.967 Personen gemeldet, davon sind 1729 Kinder/Jugendliche im Alter von 0 - 18 Jahren. Das entspricht ca. 34 % der Bewohner. 1372 Rieselfelder/innen (=27,6%) sind evangelisch, 1717 (=34,6%) sind katholisch und 1878 (=37,8%) Bewohner/innen geben keine oder sonstige Religionszugehörigkeit an.

Ziele

• Stärken der Erziehungskompetenzen von Eltern und Alleinerziehenden
• Lebenschancen und Lebensperspektiven der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil nachhaltig verbessern
• Versuchen soziale Probleme und Spannungen von Kindern und Jugendlichen aus unvollständigen, sozial benachteiligten und/oder ausländischen Familien aufzufangen
• Vernetzung und Kooperation mit Institutionen, die für Kinder und Jugendliche zuständig sind
• Begleitung von Selbsthilfegruppen, die sich aus einzelnen Projektteilen entwickeln können Zielgruppen
• Eltern, Alleinerziehende, Tagesmütter
• Multiproblem- und sozial benachteiligte Familien
• Kindergartenkinder, Grundschüler/innen, ältere Kinder und Jugendliche

Existierende Angebote
Vorträge: mit anschließender Gesprächsmöglichkeit zu aktuellen Erziehungsthemen wie zum Beispiel
• Grenzen setzen
• Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
• Sauberkeitserziehung
• Pubertät u.v.m.

Elterngruppen
Feste Gruppen, die sich achtmal in 14-tägigem Rhythmus treffen, um
• ich über Erziehungsfragen und konkrete Problemsituationen auszutauschen
• gemeinsam nach Unterstützungsmöglichkeiten bei Erziehungsproblemen zu suchen
• die Erfahrung und die Kompetenz von anderen Erziehenden und Fachpersonen zu nutzen
 

Workshops
3 Abendveranstaltungen zu einem aktuellen Erziehungsthema. Die Abende beinhalten
• einen Vortrag zum jeweiligen Thema
• Gesprächs- und Austauschmöglichkeit zu Erziehungsfragen zu diesem konkreten Thema
• die Möglichkeit, themenbezogen eigene Problemsituationen einzubringen und gemeinsam nach Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen


Angebote, die mit den Stiftungsgeldern finanziert werden sollen:
Elternsprechstunde

Möglichkeit in Einzelgesprächen
• beratende Hilfe und Vermittlung in Akutsituationen zu bekommen
• sich über bestehende Gruppen und Hilfsangebote informieren zu können
• längerfristige Begleitung bei Erziehungsproblemen in Anspruch zu nehmen
• sich sozialrechtlich beraten zu lassen

Kinder- und Jugendsprechstunde (sofern die Gelder nicht für die Elternsprechstunde ausgeschöpft sind)
Niedrigschwelliges Angebot für Kinder/Jugendliche ab dem Grundschulalter mit Fragen und Problemen aus den Bereichen Schule, Familie, Freizeit:

• Beratung und Hilfe in Akutsituationen
• Längerfristige Begleitung (bis ca. 10 Stunden)∑ Lösungsorientierte Interventionen
• Integration in bestehende Gruppen und Hilfsangebote
• Moderierte Gespräche mit Eltern und/oder Lehrer/innen

Verantwortliche vor Ort
Rita Ambs, Dipl. Sozialpädagogin
Andrea Baudendistel-Kretz, Dipl. Heilpädagogin
Eveline Viernickel, Dipl. Sozialpädagogin, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche
In Zusammenarbeit mit dem Ökumenischer Kirchenladen

Der rasche Wandel in Gesellschaft, Kultur, Kirche und Religion lässt bekannte Erziehungsmuster fraglich werden. Vor besonderen Herausforderungen stehen dabei konfessions- und religionsverbindende Familien. Das Buch liefert eine eingehende Analyse und bietet Anstöße und Hilfestellungen für Familien, Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter in der Gemeinde.

Pressestimme
... Die Autoren der Tübinger Studie legen konfessionsverschiedenen Eltern nahe, sehr genau über die Wegmarken der religiösen Biografie ihrer Kinder nachzudenken. Beispielsweise könne es sinnvoll sein, die Frage "Wo lassen wir unser Kind taufen?" auch danach zu beantworten, wie gut die jeweiligen Angebote in Kinder- und Jugendarbeit einer Konfession vor Ort sind. Weniger ratsam sei es, in der Tauffrage dem Druck der Verwandtschaft nachzugeben, obwohl das vergleichsweise häufig vorkomme. Dass die katholische Kirche verbietet, mit Protestanten gemeinsam zum Abendmahl zu gehen, wird von konfessionsverschiedenen Paaren häufig als Last empfunden. Doch das ist nur eine Hürde im gemeinsamen Glaubensleben. Die Studie fordert Kirchengemeinden auf, sich endlich der Realität in ihren eigenen Reihen zu stellen und Eltern mit verschiedenen Gesangbüchern in Ehevorbereitung, bei der religiösen Erziehung ihrer Kinder und selbst bei der Gestaltung des Sonntags zu unterstützen.
(Südkurier, Marcus Mockler, 25.7.2009)

Der Aufbau einer Beteiligungskirche und die Umsetzung der Option Familienkatechese in Berlin-Kreuzberg ist ein langer und schwieriger Weg. Die Stiftung Gottesbeziehung unterstützt die Gemeinde mit 5000 Euro.

Das Erzbistum Berlin steckt in einer tiefgreifenden Krise. Sie wurde ausgelöst durch eine schwierige Finanzsituation, doch es bleibt zu hoffen, dass diese Krise auch genutzt wird, um neue pastorale Wege zu entwickeln. Vielleicht wird so die Finanzkrise zum Auslöser positiver Entwicklungen, gemäß einem Diktum von P.M. Zulehner: Nicht den Untergang verwalten, sondern den Übergang gestalten.
Fest steht jedenfalls, dass eine alleinige Sanierung der Finanzen uns nicht weiterhilft. Deshalb wollen wir in der Gemeinde St. Marien-Liebfrauen die Situation als Chance begreifen und nutzen, den Umbau von einer Versorgungskirche zu einer Beteiligungskirche zu gestalten. Der Preis von der Stiftung „Gottesbeziehung in Familien“ soll uns dabei helfen. Sicher ist, dass in Zukunft im Erzbistum Berlin die Seelsorge mit weniger hauptamtlichem Personal auskommen muss. Soll die Weitergabe des Glauben an die nachfolgenden Generationen gelingen, so wird man diese Aufgabe nicht mehr an hauptamtliche Experten delegieren können, sondern den Ort der Glaubensweitergabe selber, die Familien nämlich, stärken müssen.
Dies wollen wir erreichen, indem wir Familien durch Begleitung befähigen und bestärken, Zellen der Glaubensweitergabe zu sein.
Bislang haben wir folgende Ideen entwickelt, deren Umsetzung wir ab Herbst 2003 angehen wollen:
• Gründung von Familienkreisen, die sich nach Art der Selbsthilfegruppen organisieren und als „Experten des Alltags“ sich gegenseitig bei der religiösen Erziehung ihrer Kinder stärken.
• weitere katechetische Arbeit nach der Methode „Familiengespräch“.
• Durchführung von Familienfreizeiten, z.B. im bistumseigenen St. Otto-Heim an der Ostsee, als Zeiten des Ausatmens und Auftankens, gerade auch in spiritueller Hinsicht.
• Durchführung von Exerzitien im Alltag für Familien.
• weiterhin Stärkung der Präsenz der Familien im Gottesdienst (wie dies bislang schon geschieht) durch Beteiligung der Kinder an der Liturgie und entsprechende Ansprache (Familienkatechesen).
• Nachgehende Begleitung der Familien, die schon einmal mit uns in Kontakt gekommen sind.

Insgesamt begreifen wir im Team der Hauptamtlichen der Kreuzberger St. Marien Liebfrauen Gemeinde Familien als Netzwerk, die mit vielen nichtchristlichen Familien in Kontakt stehen, gerade in diesem Stadtteil von Berlin. Deshalb sind diese Familien die Kernzelle einer missionarischen Kirche. Keine andere Zelle oder Aktivität unserer Gemeinde hat eine so große Kontaktfläche in den Raum der Gesellschaft hinein. Diese Tatsache wollen wir im Team und in der Kerngemeinde verinnerlichen. Mit dieser Leitidee wollen wir unsere oben genannten Ideen verwirklichen.